Helmut Nisters
at the shell exhibition at the museum in Jenbach (Tyrol)

 

Faunistik der Weichtiere Gesamttirols

Literaturverzeichnis und Links

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Einige Hoehepunkte der malakologischen Erforschung Tirols
(ein ausfuehrlicher Bericht dazu kann bei mir angefordert werden)

Some highlights of the malacological researches in Tyrol
(a detailed report can be ordered from me)

 

Die Molluskenforschung in Tirol begann in den Jahren 1844 - 1849 durch die Brueder Pellegrino und Giuseppe Strobel, wobei besonders Giuseppe das Inntal von Hochfinstermuenz aus und seine Nebentaeler (Wipptal, Halltal, Achental, Zillertal) bearbeitete.

1852 veroeffentliche Edoardo de Betta eine Studie ueber das Nonstal, herausgegeben in Verona (Malacologia della Valle di Non nel Tirolo Italiano, Verona).

Ab 1833 besammelte Anton Stentz Tirol, vornehmlich jedoch das heutige Suedtirol (Alto Adige) und die Umgebung von Bozen (Bolzano). Nach ihm wurde Charpentieria stenzii stenzii (Rossmaessler, 1836) benannt.

Nach Francesco Ambrosi, einem Trentiner aus Borgo in der Valsugana, wurde Kosicia ambrosi (Strobel, 1851) benannt. Die Erstbeschreibung dieser Art findet sich in "Notizie malacostatiche sul Trentino" raccolte per cura di Pellegrino Strobel, Pavia, 1851.

Um noch bei der Gruppe der schoenen Chilostoma-Arten zu bleiben, erwaehne ich die Arbeit der Marchesa Paulucci: "Studio sulla Helix (Campilaea) cingulata, Studer e forme affini", Siena, 1881. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Arbeit von K. L. Pfeiffer: "Chilostoma (Cingulifera) cingulata (Studer), Versuch einer monographischen Darstellung des Rassenkreises", im Archiv fuer Molluskenkunde 1951.

Der wohl bedeutendste Tiroler Malakologe der damaligen Zeit war Franziskanerpater Vinzenz Maria Gredler, geb. 30. 09. 1823 in Telfs, gest. 04. 05. 1912 in Bozen. Er wurde als Wegbereiter der Naturwissenschaften in Tirol nicht nur in seinem Heimatland, sondern darueber hinaus auch international bekannt und anerkannt. Obwohl die Erforschung der Conchylien bis ins hohe Alter sein Lebenswerk war, widmete er sich in nicht geringerem Umfange dem Studium einheimischer Kaefer. Eines seiner Werke ist: "Tirols Land- und Suesswasser-Conchylien", erschienen 1856 in den Schriften des zoologisch-botanischen Vereins in Wien. Weiters dehnte er seine malakologischen Studien auf chinesisches Belegmaterial aus, das ihm die Tiroler Franziskaner-Missionare immer wieder schickten. Viele von diesen Schnecken, wie auch "Tirolensien" hat Gredler beschrieben. Besonders in den Nachrichtenblaettern der Malakozoologischen Gesellschaft in Frankfurt erschienen seine Beschreibungen und Arbeiten. Seine umfangreiche und bedeutende Molluskensammlung und das chinesische Typenmaterial liegen im Franziskanergymnasium Bozen, wo er 26 Jahre als Direktor gewirkt hat.

Pater Vinzenz Maria Gredler - Denkmal in Telfs.
Franz von Assisi stuetzt Pater Gredler
Foto: Helmut Nisters

Einer seiner Schueler und Freunde war Schulrat Carl Biasioli (1854 - 1925), dessen Sammlung den Grundstock der Conchyliensammlung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum bildete, die von Irmgard und Helmut Nisters durch weiteres, auf Eigenexkursionen gesammeltes Material, durch Tauschkontakte und Schenkungen von Sammelfreunden, Malakologen und Haendlern fortlaufend ausgebaut wurde.

Stefan Clessin verfasste eine Molluskenfauna Oesterreich-Ungarns und der Schweiz, die als eines der bedeutendsten Werke seiner Zeit 1887 - 1890 erschienen ist. Zehn Jahre frueher, naemlich 1877, beschaeftigte er sich mit Mollusken aus dem Zillertal in Tirol. Umfangreiches Belegmaterial aus der Sammlung Clessin befindet sich in der historisch wertvollen Molluskensammlung des Fraziskanergymnasiums Hall.

Franziskanerpater Julius Gremblich, geb. 21. Feber 1851 in Hall, gest. 12. August 1905, Lehrer am Franziskanergymnasium in Hall in Tirol, berichtete im dortigen Jahresbericht 1878 / 1879 ueber die Conchylien Nordtirols, (I. Landconchylien). Im naechsten Jahr 1879 / 1880 folgte ein weiterer Bericht ueber die Conchylien Nordtirols (II. Wasserconchylien).

Ein weiterer bedeutender Schneckenforscher war der Geistliche Leonhard Wiedemayr, geb. 10. 01. 1853 in Kartitsch, gest. 11. 07. 1912. Er wirkte in Luttach i. Ahrntal, Sand i. Taufers, Ausserpfitsch, Matrei am Brenner und Zaunhof i. Pitztal und als Religionsprofessor in Innsbruck. Von seinen verschiedenen Wirkungsstaetten brachte er umfangreiches Belegmaterial mit, so dass im Laufe der Zeit eine bemerkenswerte Sammlung zustandekam. Leonhard Wiedemayr hat auch eine Arbeit veroeffentlicht:

"Die Conchylien des Thales Kartitsch"(Zeitschrift des Ferdinandeums). Ein Teil seiner Sammlung liegt im Seminar Vinzentinum in Brixen, in der Sammlung der Naturwissenschaften des Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, am Franziskanergymnasium Hall in Tirol und in der Privatsammlung Nisters.

1929 hat Hermann Riezler in den Veroeffentlichungen des Museums Ferdinandeum Innsbruck, ein Fundortverzeichnis von Schnecken und Muscheln fuer den Gesamtraum Tirol-Trentino erstellt, dem die Sammlungen Biasioli, Gredler, Gremblich und anderer Sammler zugrunde liegen.

Besondere Verdienste um die Besammlung und Erfassung des Alpenraums hat sich Pfarrer Florian Schrott, geb. 15. 03. 1884 in Lajen. gest. 15. 07. 1971 in Schweinsteg, erworben, dessen Sammlung heute im Seminar Johanneum in Dorf Tirol liegt. Florian Schrott hat seine Aufsammlungen in seinen Tagebuechern bestens dokumentiert und auch viele Publikationen zusammen mit Alois Kofler und Johann Kollmann fuer die "Mitteilungen der deutschen Malakozoologischen Gesellschaft", sowie fuer die "Studi Trentini di Scienze Naturali" des Museo di Storia Naturale Trento gemacht, die seine Arbeiten in eindrucksvoller Weise darstellen. Seine Aufsammlungen waehrend mehrerer Jahrzehnte kann man als Lokalsammlungen bezeichnen, die eine wichtige Unterlage zur Artenkenntnis nicht nur von Suedtirol, sondern des gesamten Alpenraums schufen. Prof. Dr. Alois Kofler hat Anfang 1970 begonnen, die Schrott-Sammlung zu revidieren, der damaligen Nomenklatur anzugleichen und neu zu ordnen. Da die Namensgebung nicht mehr dem neuesten Standard entsprach, habe ich in den letzten Jahren eine neuerliche Angleichung vorgenommen und die Sammlung mittels Computer zum Zwecke der Komplettierung einer Datenbank aufgenommen.

Besonders nennenswert an dieser Stelle ist eine umfangreiche Arbeit ueber die Landschneckenfauna der Dolomiten des Daenen Gunnar Thorson aus Kopenhagen, die in den Zoologischen Jahrbuechern (Jena) 1930 erschienen ist.

S. G. Jaeckel brachte 1929 eine Arbeit zur Molluskenfauna des Oberinntales und Radurscheltales heraus (Zoologischer Anzeiger), spaeter im Archiv fuer Molluskenkunde in Senckenberg weitere Beitraege zur Kenntnis der Molluskenfauna Tirols ueber das Achenseegebiet und das Zillertal. 1954 zur Molluskenfauna einiger Landesteile Vorarlbergs und West-Tirols, insbesondere einiger Gebiete der Fervall- und Silvretta-Gruppe (Archiv fuer Molluskenkunde). S. G. A. Jaeckel verfasste 1958 einen Bericht zur geographischen Bedeutung des Naudertals (Zentalalpen zwischen Inn und Etsch) nach Untersuchungen an Landschnecken (Zoologischer Anzeiger).

Alois Kofler, geb. 10. 10 1932 in Heinfels, ist einer der vielseitigsten Biologen unseres Bundeslandes und hat ueber die Malakologie, Entomologie und ueber Saeuger (besonders Fledermaeuse) viel Wissenswertes geliefert. Seine Sammelexkursionen fuehrten ihn praktisch in alle Teile Nord- und Osttirols sowie nach Suedtirol. Im Laufe der Zeit ist eine umfangreiche und ueberaus wichtige Sammlung entstanden, die als Legat in die Molluskensammlung der Naturwissenschaften des Tiroler Landesmuseums eingegliedert wurde. Darueber hinaus hat Kofler viele Arbeiten publiziert.

Zu erwaehnen ist weiters Josef Geggerle aus Kufstein (die Sammlung liegt im dortigen Heimatmuseum), der zum Sammeln von Mollusken von seinem Urlaubsgast Richard Schroeder animiert wurde. Richard Schroeder unternahm - wie er es in seinem Bericht selbst bezeichnete - in seinen Ferien 32 Alpenfahrten, davon 28 nach Tirol und italienischen Grenzgebieten. Seine Exkursionen fuehrten ihn besonders in die Umgebung von Kufstein, ins Groednertal, die Ampezzo-Strasse und in das heutige Trentino.

L A. W- C. Venmans aus Moergestel, Niederlande, verfasste zwei Publikationen ueber die Land- und Suesswassermollusken in den Dolomiten, die 1953 und 1959 in den "Atti dell’Istituto Veneto di Scienze, Lettere ed Arti" erschienen sind.

Peter Sperling aus Salzburg hat ueber die Landschneckenfauna des Wilden Kaisers (Nordtirol) - Institut fuer Zoologie der Universitaet Innsbruck 1965 -berichtet, weiters zur Landschneckenfauna von Obergurgl (Oetztal, Nordtirol) - Institut fuer Zoologie der Universitaet Innsbruck 1972);

Ferdinand Starmuehlner lieferte 1953 "Beitraege zur Kenntnis der Molluskenfauna des Arlbergs" (Oesterreichische Zoologische Zeitschrift).

Die Hauptwerke fuer die Verbreitung der Mollusken in den Bundeslaendern Oesterreichs stammen vom Nestor der oesterreichischen Malakologen, Walter Klemm: Catalogus Faunae Austriae - Mollusca. (Springer Verlag, Wien, 1960) und Die Verbreitung der rezenten Land-Gehaeuse-Schnecken in Oesterreich (Denkschrift der Oesterreichischen Akademie der Wissenschaften, 1974). Hier sind alle Arten mit Fundorten und Verbreitungskarten (damaliger Stand) angegeben.

In den 80-iger Jahren verfasste Georg Kierdorf-Traut aus Greven Gimbte (Deutschland) einige populaer-wissenschaftliche Berichte ueber Mollusken des Suedtiroler Raums, die im Schlern veroeffentlicht wurden. Weiters besammelten noch einige Niederlaender Suedtirol, unter ihnen Ruud Bank und Wim Maassen, die ebenfalls ihre Sammelexkursionen publizierten.

Einige Zeilen noch ueber mich: Ich wurde am 13. Juli 1953 in Innsbruck geboren und begann meine "Karriere" als Schneckensammler noch im zarten Kindesalter mit 7 Jahren, als ich mit meinen Eltern die Ferien in Jesolo am Strand verbrachte (allerdings am Beginn nur zum Beladen meines Spielzeugautos mit Schnecken und Muscheln und zum Verzieren von Sandburgen). Das nach Hause mitgebrachte Material gefiel allerdings meiner Mutter so gut, dass mein Vater ihr das Buechlein "Muscheln am Meer", Hallwag-Verlag, kaufte und sie erste Bestimmungsversuche unternahm.
Eigentlich von Beruf Drogist, erlernte ich die Malakologie autodidaktisch und durch Sammelfreunde. Die ersten Schnecken und Muscheln, darunter viele Exoten wurden noch kaeuflich erworben, da wir noch nicht an das Selbstsammeln und Bestimmen gewoehnt waren. Nachdem meine Mutter sich mit dieser Materie vertraut gemacht hatte, uebernahm sie im Jahre 1972 die Molluskensammlung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, die in Abstellraeumen des Museums auf eine zukuenftige Bearbeitung durch eine Fachkraft wartete.. Die Sammlung wurde dann im Kellergeschoss des Zeughauses, einer Aussenstelle des Haupthauses untergebracht, wo sie zusammen mit den anderen Sammlungen der Hochwasserkatastrophe am 06. 08. 1985 stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Seit dieser Zeit arbeiten wir beide an der Restaurierung und dem weiteren Ausbau der Sammlung, die nach mehrmaligem Uebersiedeln in der Feldstrasse 11 a ihre neue Bleibe gefunden hat. Ab diesem Zeitpunkt habe ich in unserer Familie die Initiative uebernommen, waehrend meine Mutter sich selbst zur "Handlangerin" erklaerte. Waehrend dieser Zeit haben wir viele Sammelexkursionen unternommen und anlaesslich einer solchen einen Neufund fuer Nordtirol im Raume Reutte getaetigt. ((Nisters, H.: Zur Verbreitung von Cochlostoma henricae in Oesterreich - ein Neufund in Reutte in Tirol (Heldia)). Ueber den zweiten Neufund, naemlich Campylaea illyrica (Stabile, 1864), wurde nicht berichtet, da es sich lediglich um zwei Leerschalen handelte. Inzwischen konnte dieser Fund jedoch durch lebende Exemplare bestaetigt werden. Neben unserer ehrenamtlichen Taetigkeit am Museum betreuen wir Schulsammlungen, darunter die umfangreiche Molluskensammlung des Franziskanergymnasiums Hall in Tirol und dehnten schlie▀lich das Betreuungsgebiet auf Museen und weiteren Schulen in Suedtirol und Norditalien aus. Es wurden die wichtigen Sammlungen am Vinzentinum Brixen (u. a. coll. Leonhard Wiedemayr) und am Johanneum Dorf Tirol (coll. Florian Schrott) revidiert, der neuen Nomenklatur angeglichen und computermaessig erfasst. Alle von uns betreuten Sammlungen und die Privatsammlung werden in Datenbanken per Computer aufgenommen, damit eine moeglichst umfangreiche Dokumentation - vor allem der europaeischen Fundorte und insbersonders der Alpen mit allen verfuegbaren Daten - entsteht. Mit Wissenschaftern und Sammlern aus ganz Europa wird noch reicher Tauschkontakt und Gedankenaustausch gepflogen.

Cochlostoma henricae henricae (Strobel, 1851)
Reutte in Tirol, 5. 7. 1985 (Erstfund fuer Nordtirol)
Fotos: Manrico Coppini, Livorno

Auch den Entomologen ist ein malakologischer Neufund auf Osttiroler Gebiet zu verdanken. Im Juni 1989 konnten Helmut Deutsch, Lienz, Peter Huemer und Gerhard Tarmann (die beide letzteren Entomologen der Naturwissenschaften des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum) zwei lebende, nicht vollstaendig ausgewachsene Exemplare von Cylindrus obtusus (Draparnaud, 1805) aufsammeln, und zwar auf dem Weg von der Instein-Alm zur Karlsbaderhuette in etwa 1800 m Hoehe. In weiteren Exkursionen konnte allerdings keine Bestaetigung erbracht werden.

 

Summary

In the part of the malacological research of the intire Tyrol including South-Tyrol (Prov. Alto Adige - Bolzano / Northern Italy) a brief introduction of the the most famous malacologists, who had contributed with their studies and publications to the knowledge of the inland molluscs, is presented. Among them a few priests and franciscan friars who did not only dedicate their lives to God, but also to his creatures.

The most famous Tyrolean malacologst certainly was the franciscan friar Vinzenz Maria Gredler, who described beside new Tyrolean species a lot of Chinese inland-shells, too, which have been sent to him by franciscan missionaries from their provinces. The chinese type material is located in the Franziskanergymnaium Bolzano and was revised by Adolf Zilch in 1974.

The collection of his friend and student Carl Biasioli has been the base of the shell collection of the natural history department of the Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck.

Among the well known malacologists, who have been researching in the field of Tyrolean land- and freshwater-shells, you can find names such as Stefan Clessin, Julius Gremblich (another franciscan friar), whose collections or parts of the collection is placed in the schhool collection of the Franziskanergymnasium in Hall, Leonhard Wiedemayr, whose collection is located in the Vinzentinum Brixen and Florian Schrott, who established one of the most important alpine collections, which is now placed in the Johanneum Dorf Tirol.

Thanks to a former pupil of the Vinzentinum, Caspar Pischl, who became an eye specialist in San Francisco, a part of the Henry Hemphill collection from California went to the Vinzentinums collection.

As I’ve written the propper names of scientists and their works in bold, I think that there is no need for translation to make clear the relations.

About ourselves:

I was born on 13. 07. 1953 in Innsbruck, a nice and historical town situated in the Austrian Alps, far away from beaches and sea-sides. As a boy of 7 I started collecting shells - in fact, my mother did - when I spent the holidays with my parents at Jesolo Lido near Venice. I used the first shells I found for playing, loaded my toy truck with them and decorated sand castles. My mother, on the other hand, took pleasure in the shells and took them home. She got her first book on shells from my father: J. Arrecgros: Muscheln am Meer edited by Hallwag AG, Bern 1958. She made her first attempfs to classify the shells more or less successfully. We bought many of the first shells of our collection, mainly exotic species, from shell-dealers, but with the time my mother started collecting inland-shells, crawling under bushes, sometimes being laughed at.. But with time my mother became a specialist, so that she was asked in 1972 to revise the museums shell collection. At that time the shell collection of the museum was transferred to the Zeughaus, where it had its home until august 1985, when a flood-catastophe badly damaged the collection. Since that time we have been working together on the new revision of the collection, which is now located in the new rooms of the natural history department at its new address, Feldstrasse 11 a. All the datas of the historical and recent shell-collections (including the museums collection, our pirvate collection and the most important school collections) are computerized with the aim to get a vast and well documented data bank of European molluscs. We have enlarged the collection with self-collected material and with donations from friends, scientists and shell-dealers. Since I have taken the initiative in everything concerning the collection of the museum, my mother continiues working with me as my assistant. I want to express my sincere gratitude to all that have contributed to the collection.